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Arm gegen Reich: So ungerecht zahlt die Bundesliga

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27. November · Ausgabe #21 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

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Ich wünsche zwei spannende Champions-League-Tage.
Euer Pit Gottschalk

Die Nürnberger (in Rot) kassieren am wenigsten in der Bundesliga. Foto: Imago/Uwe Kraft
Arm gegen Reich: So ungerecht zahlt die Bundesliga
Seit 2010 ermittelt das Finanz- und Geschäftsportal “Sporting Intelligence” jedes Jahr aufs Neue, was die Profiklubs ihren Sportlern an Gehältern zahlen. Das Resultat überfordert den Menschenverstand. Der FC Barcelona entlohnt am besten: Im Schnitt kassiert jeder Barca-Spieler 2018 ein Jahreseinkommen von 11,5 Mio. Euro. Eine Million im Monat!
Ebenfalls im Blickfeld: die Bundesliga. Was der Report herausgefunden haben will: In keiner Top-Liga ist der Unterschied zwischen Arm und Reich so groß wie in Deutschland. Konkreter: Mit durchschnittlich fast sieben Millionen Euro zahlt Bayern München das Zwanzigfache von dem, was der 1. FC Nürnberg jedem Profi gibt. Das Zwanzigfache!
Messi’s Barca break £10m-a-year barrier to hit No1 in global pay | Sporting Intelligence
Zum Vergleich die Premier League: Beim Liga-Krösus Manchester United kassieren die Profispieler im Schnitt nur das Siebenfache von den Kollegen beim Schlusslicht Cardiff. Das Geld, so kann man es sagen, wird in England gleichmäßiger und gerechter auf alle 20 Erstliga-Klubs verteilt. In Spanien beträgt der Faktor zwischen Barcelona und Valladolid 19,11.
Bayern München und auch Borussia Dortmund gehören in Europa zu den Sportklubs, die am besten bezahlen. Der FC Bayern liegt in der neuen europaweiten Gehälterliste auf Platz 5, der BVB auf Platz 15. Überraschend ist, dass Bayer Leverkusen und Schalke 04 im Schnitt höhere Gehälter zahlen als der VfL Wolfsburg und RB Leipzig.
Hier die Erhebung im neuen Report von “Sporting Intelligence”:
  1. FC Bayern München 6,99 Mio. Euro
  2. Borussia Dortmund 3,52 Mio. Euro
  3. Bayer Leverkusen 2,44 Mio. Euro
  4. FC Schalke 04 2,34 Mio. Euro
  5. VfL Wolfsburg 2,13 Mio. Euro
  6. RB Leipzig 1,72 Mio. Euro
  7. Borussia Mönchengladbach 1,44 Mio. Euro
  8. TSG Hoffenheim 1,31 Mio. Euro
  9. VfB Stuttgart 1,31 Mio. Euro
  10. Eintracht Frankfurt 1,0 Mio. Euro
  11. Werder Bremen 1,0 Mio. Euro
  12. Hertha BSC 0,91 Mio. Euro
  13. Mainz 05 0,69 Mio. Euro
  14. Hannover 96 0,65 Mio. Euro
  15. FC Augsburg 0,62 Mio. Euro
  16. Fortuna Düsseldorf 0,56 Mio. Euro
  17. SC Freiburg 0,49 Mio. Euro
  18. 1. FC Nürnberg 0,34 Mio. Euro
Der auffallend große Unterschied zwischen den reichen und ärmeren Klubs wird das nächste große Thema sein, wenn es darum, die Millionen aus dem künftigen Bundesliga-Fernsehvertrag gerechter zu verteilen. In aller Regel wird eine Liga nur dann spannend sein, wenn die Voraussetzungen für eine gute Saison ähnlich sind.
„Geld erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass die Tore auf der richtigen Seite fallen.“ Hans-Joachim Watzke
Schon kündigte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Hauptversammlung an, dass der Personaletat beim BVB weiterhin steigen wird. Die Kehrseite ist: Was passiert, wenn der Umsatz - warum auch immer - nicht steigt? Dann muss der Verein ein gutes finanzielles Polster haben, um seinen Verpflichtungen nachzukommen.
Um das zu gewährleisten, werden die großen Klubs alles unternehmen, ihren Anteil an den TV-Millionen zu vergrößern, und notfalls drohend, wir erinnern uns, den Abschied Richtung Super League nicht ausschließen. Die Zweiklassengesellschaft in der Bundesliga ist nicht nur offensichtlich - die Distanz zwischen Arm und Reichen wird größer und größer.
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