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Bruno Labbadia beim VfL Wolfsburg vor dem Aus?

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Noch bevor ich 1994 zu Axel Springer wechselte, spielte dort Wolf
 

Fever Pit’ch

28. Februar · Ausgabe #90 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Noch bevor ich 1994 zu Axel Springer wechselte, spielte dort Wolfgang Minnes als Linksaußen für die Betriebsmannschaft in Hamburg. Ein altes Foto zeigt ihn, damals unter anderem Werbetexter im Haus, beim Torschuss 1979 gegen die Lufthansa-Mannschaft (das Spiel ging 3:1 aus). Der Schuss: ein Strahl. Als er mir, in den 90-ern sein Nachfolger im Sturm, das Foto mailte, lieferte er eine wunderbare Idee für Fever Pit'ch gleich mit. Beinahe jeder unter den Newsletter-Lesern habe doch so ein besonderes Foto: eines, das dem Namen Fever Pitch, also Ballfieber, gerecht wird. Die eine Szene vom Bolz- oder Sportplatz, die ein Freund aufgenommen hat und die man jetzt aus dem Schuhkarton kramen könnte. Ich will die Idee unbedingt aufgreifen und frage hier mal unverbindlich in die Runde: Habt Ihr alle so ein besonderes Torschuss-Foto? Wenn ich diese Woche genügend Fotos bekomme, starte ich die Serie “Mein Foto vom Bolzplatz” und veröffentliche täglich ein Foto mitsamt Beschreibung. Das ist ein Versprechen und bestimmt unterhaltsam. Und mit dem Foto von Wolfgang Minnes, heute 70 Jahre alt, würde ich anfangen. Wer schaut zu Hause nach?
Einen vorwärtsgewandten Donnerstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Der Kicker berichtet
Trainer Bruno Labbadia, hier mit Josip Brekalo. Foto: Imago/regios24
Trainer Bruno Labbadia, hier mit Josip Brekalo. Foto: Imago/regios24
Bruno Labbadia und VfL Wolfsburg: Tendenz Trennung
Es ist nicht lange her, dass der Trainer Bruno Labbadia beim VfL Wolfsburg eine gebeutelte Mannschaft übernahm. 2018 tat er, was er schon beim Hamburger SV erfolgreich getan hatte. Er konsolidierte das Teamgerüst in Windeseile, schaffte über die Relegation den Klassenerhalt und schob sich mit Beginn der neuen Saison in die Sicherheitszone der Bundesliga-Tabelle.
Der VfL Wolfsburg, mit 35 Mio. Euro Investment aufgepäppelt, liegt aktuell auf Platz 5. Mit 38 Punkten aus 23 Spielen zwar vier Zähler hinter den Plätzen, die zur Teilnahme an der Champions League berechtigen. Aber knapp vor den beiden erwarteten Königsklassenkandidaten Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen.
Man kann also objektiv sagen, dass Labbadia eine ordentliche Arbeit abgeliefert hat. Umso überraschender kommt heute der Kicker mit der Einschätzung um die Ecke, dass sich Labbadias Zeit nach nur einem Jahr in Wolfsburg schon wieder dem Ende zuneigt. Er und Manager Jörg Schmadtke scheinen kein Traumpaar zu bilden.
Für die Entwicklung einer Fußballmannschaft ist ein ständiger Wechsel auf dem Trainerstuhl fatal. Wieder kommt einer mit neuen Ideen, wieder muss das Personal angepasst werden, wieder wird das soziale Gebilde zwischen Mannschaft und Führung Belastungsproben ausgesetzt. Labbadia ist der fünfte VfL-Trainer seit dem DFB-Pokalsieg 2015.
Keiner toppt Streich: Die Amtszeiten der Trainer
Niemand erwartet, dass die Trainerstelle wie beim SC Freiburg auf Jahre festgeschrieben ist. Christian Streich ist eine Ausnahme-Erscheinung. Er verlängerte diese Woche seinen Vertrag, ohne dass bekannt wird, wie lange dieser neue Arbeitsvertrag laufen wird. Es spielt keine Rolle. Streich ist seit Dezember 2011 im Amt und wird es aller Voraussicht nach lange bleiben.
Der Verein geht an die Trainerpersonalie anders heran. Man schaut in Freiburg, was unter den gegebenen Voraussetzungen möglich ist, und wenn die Saison in die 2. Liga führt, was auch schon unter Streich passierte, verleiten die enttäuschten Erwartungen nicht zum Personalwechsel. Bei anderen Klubs, ganz allgemein gesprochen, ist es umgekehrt.
Um die Trainer muss man sich keine Sorgen machen. Finanziell wird ihre Beschäftigung bestens entlohnt, jeder vorzeitige Abschied versilbert, so dass sie ihr Auskommen meistens finden. Die Möglichkeit des plötzlichen Jobverlusts im Gehalt inklusive. Man fragt sich nur: Wie fahrlässig muss die Trainersuche abgelaufen sein, dass man nach einem Jahr sagt: Das war’s?
Bruno Labbadia ist kein Unbekannter in der Bundesliga. Seine Stärken und Schwächen hat er auf seinen Stationen in Hamburg, Leverkusen und Stuttgart offenbart. Wenn man ihn also holt, weiß man, wen man bekommt. Oder ist es etwas Persönliches? Der Kicker-Artikel deutet da was an. Auch da darf man wohl annehmen: Professionell klingt das nicht.
Der Bild-Podcast mit Bruno Labbadia
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