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BVB im Tief: Heute holt Bayern zur Attacke aus

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! In ein paar Tagen ist es so weit: Mein Buch kommt auf den Markt u
 

Fever Pit’ch

15. Februar · Ausgabe #79 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
In ein paar Tagen ist es so weit: Mein Buch kommt auf den Markt und ist unter anderem bei Amazon erhältlich. Der Titel: “Kabinengeflüster - Meine verrückten Erlebnisse als Fußballreporter”. Der Preis: 14,95 Euro. Bin schon gespannt, ob’s jemand bestellt. Nur so viel: Da steckt viel Herzblut drin.
Einen konsumfreundlichen Freitag wünscht
Euer Pit Gottschalk

BVB im Tief: Heute holt Bayern zur Attacke aus
Was hecken Hasan Salihamidzic und Uli Hoeneß aus?
Uli Hoeneß lobt Salihamidzic-Kritik an Didi Hamann
Eine Grundhaltung hat Hans-Joachim Watzke verinnerlicht wie keine zweite. Ganz egal, wie Bayern München im Bundesliga-Titelrennen sticheln, provozieren, attackieren und Störmanöver starten wird: Der Dortmunder Geschäftsführer will nicht mit einem einzigen Satz darauf reagieren. “Wir fahren unser eigenes Rennen”, gab er beim BVB als Losung aus.
Wer Watzke auch nur ein bisschen kennt, weiß natürlich, wie schwer ihm Zurückhaltung fällt. Er könnte, wenn er denn wollte, jeden Hoeneß-Satz treffend kontern. Rhetorisch steht er dem Bayern-Präsidenten in nichts nach. Die erste Prüfung wird zeitnah passieren. Am 24. Februar sitzt Uli Hoeneß im Sport1-Doppelpass. Man ahnt nur, was er dort vorhat.
Die Gelegenheit zur Attacke ist günstig. Das 0:3 bei Tottenham Hotspur hat Borussia Dortmund auf einen Tiefpunkt geschubst. In der Bundesliga hat der vorher so souveräne Tabellenführer zuletzt zweimal den Knockout gegen Frankfurt und Hoffenheim verpatzt und vier Punkte nicht geholt. Das Pokal-Aus gegen Bremen kann man nicht mehr als Betriebsunfall werten.
Roman Bürki begründet Formtief beim BVB
Genüsslich beobachtet Bayern München als Verfolger, wie der Rückstand trotz der eigenen Niederlage in Leverkusen auf fünf Punkte schrumpfte. Heute Abend kann der Rekordmeister mit einem Auswärtssieg in Augsburg wieder drei Punkte zulegen. Der BVB ist gezwungen, drei Tage lang darüber nachzudenken. Erst am Montagabend findet das Spiel in Nürnberg statt.
Schon erscheinen bei der Ursachenforschung die ersten Geschichten über den BVB, die rein gar nichts mit dem Sportlichen zu tun haben. Zum Beispiel der Besuch eines Friseurs bei Axel Witsel am Vorabend des Europacup-Spiels. Fast wird so getan, als sei Haareschneiden leistungshemmend. Das ist Quatsch, ja. Aber Nebenkriegsschauplätze lenken immer ab und stören.
Unweigerlich ist Trainer Lucien Favre in der Pflicht, nicht nur Formationen ohne verletzte Stammspieler wie Marco Reus zu entwickeln. Er muss, wenn die Disziplin nachlässt, Krisenmomente meistern und die Mannschaft auf Kurs halten. Nur: Deutscher Meister war er nie. Er weiß nicht, was psychologisch in zugespitzten Situationen im Titelrennen passiert.
Die Bayern schon. Uli Hoeneß ist ein Meister darin, Unruhe bei Rivalen auszulösen. Mal reicht ein Satz zum Schlagabtausch wie 1989, als er Christoph Daum beim 1. FC Köln demoralisierte. Mal lockt er Spieler weg: Wie 2013, als herauskam, dass Mario Götze, obwohl beide Klubs in der Champions League reüssierten, vom BVB zum FC Bayern wechselt.
Man darf also gespannt sein, was Uli Hoeneß diesmal ausheckt. Natürlich gefällt es ihm, wenn sich sein Sportdirektor Hasan Salihamdzic mit dem Sky-Experten Didi Hamann anlegt, um seinen Torjäger Robert Lewandowski zu schützen. Feindbilder schließen häufig die eigenen Reihen. Noch stehen 13 Bundesliga-Spieltage auf dem Programm. 39 Punkte sind zu vergeben.
In den kommenden drei Monaten wird sich Watzke noch häufiger auf die Lippen beißen müssen, damit er nicht in die Konfrontation stolpert. Er weiß um die Anfälligkeit seiner Spieler. Der Kader ist jung. Die Unbekümmertheit ist trotzdem längst weg. Abgebrühter sind die Bayern. Vielleicht ist Ignorieren die richtige Antwort. Spannend wird der Titelkampf allemal.
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