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Champions League: Drei weiter - aber wie gut sind wir wirklich?

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! 141 Newsletter-Leser nahmen an meiner Umfrage diese Woche teil. D
 

Fever Pit’ch

29. November · Ausgabe #23 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
141 Newsletter-Leser nahmen an meiner Umfrage diese Woche teil. Das Ergebnis hat mich schwer beeindruckt. Jeder zweite freut sich auf Fever Pit'ch am Morgen; für jeden fünften sei mein Newsletter sogar “der perfekte Start” in den Tag. 87 Prozent wollen Fever Pit'ch mindestens von montags bis freitags lesen. Denn fast die Hälfte der Befragten sieht in meinem Newsletter “eine gute Balance zwischen Meinung und News”. 37 Prozent wünschen sogar noch mehr Meinung.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich über das Resultat freue.
Euer Pit Gottschalk

Champions League: Drei von vier im Achtelfinale
Der FC Bayern, Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 überwintern in der Champions League und spielen nächstes Jahr im Achtelfinale. Vorher muss aber noch Anfang Dezember der sechste Spieltag der Vorrunde ausgetragen werden. Dort geht's um die Platzierung in der jeweiligen Gruppe. Alle Fotos: Imago
Aber wie gut sind wir Deutschen wirklich?
Wie Paris Saint-Germain in der Champions League gegen den FC Liverpool spielt, darf uns in Deutschland nicht gleichgültig sein. Jeder PSG-Sieg, und sei es nur ein 2:1 wie gestern Abend, könnte die deutschen Klubs Millionen kosten.
In der Uefa-Rangliste kann man nach jedem Europapokal-Spieltag sehen, wie sich der Koeffizient nach den Ergebnissen vom Vortag ändert. Es geht nicht allein darum, Platz vier gegen Frankreich zu verteidigen und damit die vier lukrativen Startplätze in der Champions League zu sichern.
Anhand der Klub-Koeffizienten verteilt der europäische Fußballverband rund zwei Milliarden Euro aus den Vermarktungserlösen. Da müssen die Klubs mit aktuellen Erfolgen die alten bestätigen, um nach einem Verteilungsschlüssel den größten Uefa-Zuschuss zu kassieren.
Die Summen sind inzwischen so hoch, dass einem schwindelig wird. Rainer Franzke vom Kicker hat geschrieben, dass Olympique Marseille 1993 noch umgerechnet 3,51 Mio. Euro für den Gewinn der Champions League bekam. 2018 kassierte Real Madrid schon 88,65 Mio. Euro.
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2019 könnten es 135 Millionen werden. Dahinter steckt das Kalkül, dass alter Ruhm wertvoller sein soll als junge Heldentaten. Mit dem Aufstieg des französischen Fußballs, in Paris ja aufgepumpt mit irrsinnigen Geldsummen aus dem Mittleren Osten, schrumpft der Abstand aber.
Aus deutscher Perspektive wäre es also gleich doppelt hilfreich, wenn die neureichen Pariser nicht ständig Punkte für den Klub-Koeffizienten sammelten und gleichzeitig das Weltmeister-Land, noch Fünfter im Uefa-Ranking, näher an Deutschland führten.
Die Vorsaison 2017/18 war dabei nicht hilfreich. Nur die Bayern überwinterten in der Champions League - in der Vorrundengruppe hinter PSG. In dieser Saison 2018/19 sieht es ungleich besser aus: Auch Dortmund und Schalke erreichen das Achtelfinale; allein Hoffenheim nicht.
Drei von vier Klubs in der Champions League weiter: Für den deutschen Fußball ein schöner Erfolg. Die Frage ist: Waren die Misserfolge im Vorjahr ein Ausrutscher - oder ist der aktuelle Trio-Erfolg die Ausnahme? In der Zehnjahreswertung steht nur ein Bundesliga-Klub in den Top Ten.
“Dafür werden die internationalen Erfolge der letzten zehn Jahre in einen Mixer geworfen, kräftig geschüttelt und mathematisch zu einem Wert geformt.” Sport.ch
Das ist der FC Bayern, logisch. Platz drei hinter Real Madrid und FC Barcelona. Die Dortmunder: Platz 17 und inzwischen sechs Ränge hinter PSG. Die Schalker: auf Platz 20. Dazwischen haben sich Mannschaften wie Lyon und Donezk geschoben, die man so nicht auf dem Zettel hatte.
Die Rangliste zeigt nur: So schön der vorzeitige Einzug in die nächste Runde auch ist - der deutsche Fußball hat seine Probleme längst nicht international gelöst. Rechts und links lauert Konkurrenz. Das sollte aber niemand hindern, sich heute zu freuen.
Und außerdem Eintracht Frankfurt die Daumen zu drücken. Es geht in der Europa League heute gegen Olympique Marseille - eine französische Mannschaft. Auch in der kleinen Schwester der Champions League zählt jeder Punktgewinn.
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