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Der Fall Flick: Bayern in der Zwickmühle

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Ich persönlich kann mir noch nicht vorstellen, dass Thomas Tuchel
 

Fever Pit’ch

7. Dezember · Ausgabe #304 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Ich persönlich kann mir noch nicht vorstellen, dass Thomas Tuchel Trainer beim FC Bayern wird. Er hat bei Paris Saint-Germain alles, was er braucht: Geld, Stars, Zukunft. Solange er mit der Mannschaft in der Champions League Erfolg hat und weiter als bis zum Achtelfinale kommt, gibt es für die PSG-Investoren keinen Grund, ihn auszutauschen. Vor dem Frühjahr wird man deswegen, wenn die Dinge normal laufen, keine erschöpfende Auskunft über die künftige Zusammenarbeit mit Tuchel erhalten. Falls doch, wird zwangsläufig die Frage nach dem Warum gestellt werden müssen und damit die, warum Tuchel trotzdem der richtige Mann für Bayern sein soll.
Einen spitzfindigen Samstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Der Fall Flick: Der FC Bayern steckt in der Zwickmühle
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Die Bayern haben ein Problem. Ihr Interimstrainer Hansi Flick soll einerseits möglichst oft gewinnen, damit die größte Krise seit Jahren zu Ende geht. Andererseits sollte er aber auch nicht zu oft gewinnen, weil sie ihn dann womöglich nicht mehr los werden und zwangsverpflichten müssen. Das will Karl-Heinz Rummenigge eigentlich gar nicht, weil der kleine Name Flick nicht zu seinem großen Namen und zum noch größeren Namen FC Bayern passt.
Wer den Bayern-Chef kennt, weiß, dass er große Lösungen liebt. Er war deshalb schon kein Niko-Kovac-Fan. Der Kroate war eine kleine Lösung, und Uli Hoeneß musste entsprechend viel Überzeugungsarbeit leisten. Schwer vorstellbar, dass Rummenigge ausgerechnet jetzt, nach dem gescheiterten Experiment mit Kovac, eine noch kleinere Dauerlösung anstreben könnte.
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Tatsächlich wird öffentlich viel gelobhudelt in Sachen Flick, aber das macht man eben so mit eigenen Trainern, deren Zukunft ungewiss ist. Manchmal geht das sogar bis zur Schmerzgrenze, siehe Dortmund. Dort waren sich zuletzt Spieler und Chefs nicht einmal zu schade, darauf hinzuweisen, dass der in die Kritik geratene Trainer Lucien Favre die Mannschaft gut auf Gegner einstelle – als sei das eine herausragende Fähigkeit, und die anderen 17 Bundesligatrainer könnten das nicht mal annähernd so gut.
Natürlich tut Rummenigge so, als könne Flick auch zur Langzeitlösung werden. Meinen tut er das vermutlich eher nicht, und schon gar nicht, wenn Flick jetzt anfängt zu verlieren. So gesehen steht der Badener gegen Mönchengladbach unter Druck: Die zweite Niederlage in Folge gegen ein starkes Team (nach dem 1:2 gegen Leverkusen) würde vieles relativieren, was zuletzt sowieso etwas aufgebauscht worden war, und Flicks Position schwächen.
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Einen Trumpf hat Flick aber in der Hand: Ganz offensichtlich haben die Bayern große Mühe, einen Chefrainer von Format zu finden. Sagte nicht Uli Hoeneß vollmundig, man benötige “drei Wochen für die Trainersuche”? Das war am 5. November, also vor genau 32 Tagen gleich fast fünf Wochen.
Bisher lief diese Trainersuche in etwa so ab: Irgendwer schreibt einen Namen auf einen Zettel und lässt ihn fallen, und ehe der Zettel den Boden berührt, hat sich die Personalie auch schon wieder erledigt. Ob nun Pochettino, Wenger, Tuchel (im ersten Durchgang), ten Hag oder Guardiola.
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