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Die beim VfB Stuttgart können alles außer Fußball

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Gestern veröffentlichte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) das Urt
 

Fever Pit’ch

5. Februar · Ausgabe #70 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Gestern veröffentlichte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) das Urteil vom DFB-Sportgericht: 62.000 Euro muss Borussia Dortmund dafür bezahlen, dass der eigene Anhang Pyrotechnik beim Bundesliga-Spiel in Düsseldorf gezündet hat. 62 Riesen für ein paar Knalltüten, die meinen, dass ihnen das Stadion ganz alleine gehört. Ich bin mir sicher: Der BVB wird diese Strafe verschmerzen können. Genauso sicher bin ich mir, dass der Klub das Geld hätte besser einsetzen können. Aber das werden die Ultras nie begreifen.
Einen unbeirrten Dienstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Die beim VfB Stuttgart können alles außer Fußball
Beim VfB Stuttgart wird die Luft immer dünner Beim VfB Stuttgart wird die Luft immer dünner
Auf den letzten drei Tabellenplätzen der Bundesliga: Drei von vier Klubs, die in den vergangenen zwei Jahren aufgestiegen sind. Das kann kein Zufall sein. Vor allem die Situation des VfB Stuttgart ist dramatisch.
Markus Weinzierl ist nach Hannes Wolf und Tayfun Korkut der dritte Trainer, der die Mannschaft auf Erstliga-Niveau bringen will. Seine Bilanz: mit 0,77 Punkten pro Spiel die schlechteste der Vereinsgeschichte.
Man kann ihm trotzdem kaum einen Vorwurf machen, dass er nicht einmal die Hälfte vom Punkteschnitt seiner Vorgänger holt. Seine Mannschaft ist nicht besser als Tabellenplatz 16 mit 15 Punkten aus 20 Spielen.
Guido Buchwald hört beim VfB Stuttgart auf
Der VfB Stuttgart ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Bundesliga-Verein den Erneuerungsprozess, den man sich nach dem Abstieg in die 2. Liga erhofft hat, selbst kaputt macht. Ein fast hoffnungsloser Fall.
  • Leichtfertig hat man beim Aufstiegshelden Hannes Wolf zugelassen, dass Selbstzweifel, die bei einem jungen Trainer normal sind, in Selbstaufgabe endeten.
  • Danach ließ man sich von Tayfun Korkuts sensationellen Rückrunden-Ergebnissen blenden und verlängerte sogar dessen Vertrag. Niemand sah: Stuttgart verabschiedete sich von einer Spielidee.
  • Auf der Strecke blieb eine konsequente Kaderplanung. Man kann den Fußball, den der VfB Stuttgart spielen will, weder an der taktischen Ausrichtung noch am Personal erkennen.
  • Mitten in dieser Drucksituation, als Markus Weinzierl übernahm, verlor der VfB Stuttgart sein Versprechen auf die Zukunft - Benjamin Pavard. Die Wirkung: Es riecht nach Auflösungserscheinung.
  • Kritische Stimmen wie die von Weltmeister Guido Buchwald tat Sportchef Michael Reschke als “Nebenkriegsschauplätze” ab statt genau hinzuhören. Gestern trat Buchwald aus dem Aufsichtsrat zurück.
  • Riesengroße Protestbanner gegen Präsident Wolfgang Dietrich machen die Spaltung zwischen Vereinsführung und VfB-Fans offenkundig. Der Klub zieht nicht an einem Strang.
  • Wenn Spieler und Trainer dann beim Schiedsrichter die Rechtfertigungsversuche für Punktverluste suchen, ist es meistens schon zu spät. Die Argumente gehen aus.
Mit seiner verkorksten Streit- und Diskussionskultur ähnelt der VfB Stuttgart einem Verein wie Hannover 96 fatal. Auch hier: mangelhaftes Krisenmanagement, keine klare Linie, ständig Streit im Klub.
Fan-Proteste heizen VfB-Präsident ein
Man fragt sich: Haben die aus der Strafrunde in der 2. Liga keine Lehren gezogen? Und schon steht die nächste Frage im Raum: Passiert das gleiche auch beim Hamburger SV und 1. FC Köln, wenn sie aufsteigen?
Die Trainerposse hatte Fortuna Düsseldorf innerhalb von 72 Stunden beigelegt. Ansonsten hört man von dort: nichts. Vielleicht hat Trainer Friedhelm Funkel deshalb sieben Punkte mehr.
Kommen Stuttgart und Hannover im Saisonfinale nicht mehr aus dem Tabellenkeller, sollten sie keine Scheinschuldigen suchen. Den Mist haben sie sich schon selbst eingebrockt.
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