Profil anzeigen

Die Farce auf Schalke: Domenico Tedesco hat fertig

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Die Spannung an der Tabellenspitze ist kaum noch auszuhalten - da
 

Fever Pit’ch

4. März · Ausgabe #93 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Die Spannung an der Tabellenspitze ist kaum noch auszuhalten - dachte ich, als Bayern München den Rückstand zu Borussia Dortmund auf zwei Törchen verkürzt hatte. Und dann lenkten mich die Brennpunkte der Liga ab. Schalke, Hannover, Nürnberg - Krisen, wohin man schaut. Wie sollen wir die restlichen zehn Spieltage nur überstehen? Indem man einfach Friedhelm Funkel zuhört, was er als erfahrener Trainer streich-artig aus Fortuna Düsseldorf gemacht hat: aus dem scheinbar sicheren Absteiger eine Mannschaft, die ihren Namen verdient. Ein Vorbild für so viele Klubs in diesen Tagen. Schalke bräuchte einen wie Funkel: einen, der’s kann.
Einen krisenfesten Montag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Die Farce auf Schalke: Domenico Tedesco hat fertig
War das sein Abschied? Domenico Tedesco vor der Nordkurve. Foto: Imago/Norbert Schmidt
Von Ralph Durry
Alles begann wie im Märchen. Es war einmal ein Trainer, der als Nobody aus Aue verpflichtet wurde und den Traditionsklub Schalke 04 zur Vizemeisterschaft führte. 21 Monate später steht Domenico Tedesco vor einem königsblauen Scherbenhaufen. Das 0:4 gegen Fortuna Düsseldorf war eine sportliche Bankrotterklärung, die zu einem gerüttelt Maß der 33 Jahre alte Fußballlehrer zu verantworten hat.
Es ehrt den S04-Trainer, dass er den Bettel nicht hinschmeißen und sich “nicht verpissen” will. Aber das Spiel gegen die Fortuna nährte den Eindruck, dass ihm die Mannschaft längst entglitten ist. Schalke zeigte einen vogelwilden Auftritt, ohne Struktur, ohne Kampf und Leidenschaft - und ohne professionelle Einstellung. Tedesco hat fertig!
Darum hat auch der Trainer ausgespielt
Seine Aktionen gegen die Führungsspieler wie Benedikt Höwedes - damals noch vom Schalker Erfolg übertüncht -, Naldo und Ralf Fährmann erwiesen sich als Eigentore. Er schwächte die wenigen wirklichen Führungsspieler und damit letztendlich sich selbst.
Bezeichnend, dass sich Ersatzkapitän Benjamin Stambouli von zwei Ultras - was haben die im Innenraum verloren? - die Spielführerbinde entreißen ließ. Eine an Peinlichkeit kaum zu überbietende Aktion für Stambouli und den Klub. Ein weiterer Beweis für offenkundige Handlungsdefizite bei Schalke 04. Selbst die Entscheidung über den Trainerrauswurf musste aufgrund fehlender sportlicher Kompetenz verschoben werden. Eine unglaubliche Farce!
Nicht nur Matthäus kritisiert Schalke-Ultras
Auch beim Schalker Erzrivalen Borussia Dortmund läuft es nicht mehr. Im Vergleich zu Königsblau ist das Klagen auf hohem Niveau. Noch ist der BVB, der sich in Augsburg die zweite Saisonniederlage abholte, zwar Tabellenführer, aber Bayern München (5:1 in Gladbach) hat aufgeschlossen und scheint in der weitaus besseren Verfassung für den Saisonendspurt zu sein.
Die deutliche Kritik von Borussen-Berater und Eurosport-Experte Matthias Sammer erfolgte zu Recht. Die Westfalen haben in den letzten Wochen ihre spielerische Leichtigkeit, ihre Unbekümmertheit und Entschlossenheit verloren.
Ganz anders der FC Bayern, der sich seine Krise ja schon genommen hat und jetzt im ICE-Tempo an die Dortmunder herangerauscht ist. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die Münchner die Spitzenposition wieder übernehmen. Die Trümpfe liegen inzwischen aufseiten der Bayern.
Die siebte Meisterschaft für den FC Bayern in Folge wäre allerdings Armutszeugnis für die Bundesliga, denn der BVB hatte zwischenzeitlich schon neun Punkte Vorsprung - und diesen komplett verspielt.
Ralph Durry ist Fußballchef beim Sport-Informationsdienst (SID)
Schalke, j’accuse!
Die Nerven liegen blank
„Hatte mit Bundesliga nichts zu tun“ „Hatte mit Bundesliga nichts zu tun“
VfB Stuttgart befreit sich mit dem Schützenfest
„So können wir auch in Dortmund was holen“
Dramatik im Titelkampf
Der BVB ändert die Tonart: Michael Zorc spricht vom Titel Der BVB ändert die Tonart: Michael Zorc spricht vom Titel
Er trifft und spricht: Bayern müllert wieder
Vorlage genutzt, Gladbach geputzt
FC Bayern: Der Kahn-Plan wird konkreter
Auf anderen Plätzen
Max Kruse rettet Werder Bremen einen Punkt Max Kruse rettet Werder Bremen einen Punkt
Hertha wird erwachsen
„Haben es für den Trainer getan“
Im grauen Mittelfeld angekommen
Heute 2. Liga im Fernsehen
HSV-Trainer Wolf motzt über Montagsspiele HSV-Trainer Wolf motzt über Montagsspiele
"Das ist irreparabel"
Ein 1:0 als romantisches Liebesdrama
Was sonst noch so los ist
Kein Mensch, kein Tier, die Nummer vier Kein Mensch, kein Tier, die Nummer vier
Warum Katar Millionen in die KAS Eupen steckt
Einfach aufs Cover klicken
Sergio Ramos wischt Lionel Messi eine
Jürgen Klopp meckert über Wind gegen Everton
Alle mal herhören!
Killing trifft... sich selbst und redet über Schalke Killing trifft... sich selbst und redet über Schalke
Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Wenn Du keine weiteren Ausgaben mehr erhalten möchtest, kannst Du den Newsletter hier abbestellen.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Powered by Revue
https://pitgottschalk.de/impressum-disclaimer/