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Durch den deutschen Fußball muss ein Ruck gehen

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Sechs Jahre ist es jetzt her, dass zwei deutsche Mannschaften im
 

Fever Pit’ch

14. März · Ausgabe #102 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Sechs Jahre ist es jetzt her, dass zwei deutsche Mannschaften im Finale der Champions League standen. Gemeinsam wurden Spieler vom FC Bayern und von Borussia Dortmund ein Jahr später Weltmeister. Als der Gewinn des Confed-Cups dazu kam, fühlte man sich bestens vorbereitet für die Zukunft. Heute wissen wir: Die WM-Blamage von Russland war kein Zufall. Auch die Bundesliga-Klubs sind international nur noch zweitklassig - wie das Beispiel von Bayern München gestern Abend zeigt. Im Achtelfinale der Champions League erzielten die drei deutschen Klubs in sechs Spielen nur drei Tore - zwei durch Elfmeter und eins durch Eigentor. Noch Fragen?
Einen erhellenden Donnerstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Durch den deutschen Fußball muss ein Ruck gehen
Bayern München und das deutsche Fiasko Bayern München und das deutsche Fiasko
Auch der FC Bayern scheitert kläglich im Achtelfinale der Champions League. Der deutsche Meister konnte das 0:0 aus dem Hinspiel nicht nutzen und schied im Rückspiel gegen den FC Liverpool mit 1:3 (1:1) wie schon beim letzten Europacup-Duell vor 38 Jahren aus. Das ist beunruhigend.
Viel mehr als das Ausgleichstor durch das von Serge Gnabry erzwungene Eigentor von Joel Matip hatte Bayern nach dem Rückstand durch Sadio Mané nicht zu bieten. Virgil Van Dijk sorgte mit seinem Kopfballtor für die Entscheidung, ehe Mané ebenfalls per Kopfball sogar erhöhte.
Liverpools Trainer Jürgen Klopp machte damit Englands Europacup-Triumph perfekt: Der ehemalige Dortmunder ist der dritte aus der Premier League, der im Achtelfinale einen Bundesliga-Klub ausschaltet. Im Viertelfinale haben die Engländer jetzt alle vier Mannschaften am Start.
"Wir sind nur noch zweitklassig"
Die deutschen Mannschaften in der Champions League, vergleichsweise souverän durch die Gruppenphase gekommen, sind dagegen im direkten Duell mit der Premier League eine einzigartige Enttäuschung und nach fünf Niederlagen in sechs Spielen allenfalls noch zweitklassig.
Man muss sich nur die Ergebnisse anschauen. Borussia Dortmund 0:3 und 0:1 gegen Tottenham Hotspur, der FC Schalke 2:3 und 0:7 gegen Manchester City - da ist Bayern München mit 0:0 und 1:3 gegen Liverpool am Ende ebenso eine Lachnummer. In Summe 3:17 Tore.
Die besseren Voraussetzungen hatten eigentlich die Bayern - in Zahlen. Wer das Hinspiel 0:0 bestreitet wie Bayern München vor drei Wochen in Liverpool, kommt statistisch im Rückspiel zu 68 Prozent in die nächste Runde. Die Bayern schafften das nicht.
Stimmen zur Bayern-Pleite gegen Liverpool
Wenn man jetzt nicht aufwacht und merkt, dass sich im deutschen Fußball Grundlegendes ändern muss, von der 50+1-Regel bis zum Streit über Nebensächlichkeiten wie Montagsspiele, muss auch mit dem eigenen Mittelmaß im europäischen Fußball zufrieden sein.
Freitag findet die Auslosung zum Viertelfinale der Champions League statt. Prominente Namen sind dabei, u.a. Juventus mit Cristiano Ronaldo und Barcelona mit Lionel Messi, dazu Überraschungsteams wie Porto und Ajax Amsterdam. Deutschland aber, Weltmeister 2014, ist nicht mehr vertreten.
Bundestrainer Löw hat schon recht: Man muss sich von den Erfolgen von gestern lösen und den Generationswechsel radikal angehen. Nicht nur beim DFB - sondern auch beim Branchenprimus. Vielleicht hätte man das früher machen können. Aber man sollte es nicht zu spät tun.
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