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Hertha-Hammer: Was kann Klinsmann schon bewegen?

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Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! 1:3 in Barcelona verloren. Man muss nicht verstehen, warum BVB-Tr
 

Fever Pit’ch

28. November · Ausgabe #296 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
1:3 in Barcelona verloren. Man muss nicht verstehen, warum BVB-Trainer Lucien Favre seinen begnadeten Flügelflitzer Jadon Sancho erst nach der Halbzeitpause brachte. Und Mario Götze als Stürmer erst fünf Minuten vor Schluss einen defensiven Spieler, nämlich Julian Weigl, ersetzen durfte.
Man muss auch nicht verstehen, warum die BVB-Führung noch immer nicht die Reißleine zieht, sondern die Zukunft des Trainers davon abhängig macht, wie am Samstag das Auswärtsspiel bei Hertha BSC läuft. Man sieht’s doch ohne geschulten Blick: Es bringt nichts. Favre macht zu viele taktische Fehler.
Natürlich kann Borussia Dortmund darauf hoffen, dass die Krise bei Hertha BSC noch nicht beendet ist, nur weil Jürgen Klinsmann als Trainer angeheuert hat. Auch Klinsi, seit 2016 nicht mehr Trainer gewesen, braucht eine gewisse Eingewöhnungszeit, um seine Spieler kennenzulernen.
Nur ändert diese Erkenntnis wenig an der vertrackten Situation beim BVB. Den Einzug ins Achtelfinale der Champions League hat die Mannschaft nicht mehr in der eigenen Hand. Man muss am letzten Vorrunden-Spieltag Prag schlagen und beten, dass Barca das Spiel gegen Inter Mailand ernstnimmt.
So plätschert eine Saison dahin, die Borussia Dortmund verheißungsvoll mit dem Supercup-Gewinn gegen Bayern begonnen hat und jetzt so lächerlich verschenkt wie die Rückrunde vorige Saison. Es heißt, die Leistungsträger sollten zu ihrer alten Form finden. Wer ist eigentlich dafür zuständig?
Einen tieffliegenden Donnerstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Hertha-Hammer: Was kann Klinsmann schon bewegen?
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Von Jörg Soldwisch
Laut Investor Lars Windhorst will Hertha BSC ein “Big City Club” ein, jetzt haben sie in Berlin schon mal einen “Big City Coach”. Zumindest was die öffentliche Wahrnehmung betrifft. Jürgen Klinsmann profitiert in Deutschland noch immer von der Heim-WM 2006, die ohne seinen Mut für Veränderungen sicher kein so berauschendes Fest geworden wäre.
Doch nach seinem freiwilligen Rückzug als Bundestrainer hatte Klinsmann an der Seitenlinie kaum noch Erfolg. Sein Engagement bei Rekordmeister Bayern München wurde nach nicht einmal einem Jahr als großes Missverständnis beendet, in den USA konnte er nie die ganz große Euphorie für den Soccer entfachen. 
"Jürgen brennt"
Schmusekurs war gestern
Trotzdem wird Klinsmann in Berlin wie ein Messias empfangen, die Sehnsucht in der Hauptstadt nach großen Namen ist groß. Zu groß? Dass Investor Windhorst den früheren Welt- und Europameister zuerst in den Aufsichtsrat holte und dieser wenige Wochen später auf der Trainerbank sitzt, dürfte kein Zufall sein.
Der Einfluss des Geldgebers, der 224 Millionen Euro in den Klub gepumpt hat, ist enorm. Die Frage, ob Geschäftsführer Michael Preetz noch hauptverantwortlich Entscheidungen treffen darf, ist zumindest nicht aus der Luft gegriffen.
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Sondereinsatzkommando
Klinsmann verschafft der Hertha zwar mit einem Schlag mehr öffentliche Aufmerksamkeit, doch sportlich muss sich seine Verpflichtung erst noch rentieren. Klinsmann gilt als Reformer, der eher an Maßnahmen im Morgen und Übermorgen denkt.
Das Hier und Jetzt für Hertha lautet aber: Abstiegskampf. Das Restprogramm bis zur Winterpause ist fordernd, trotzdem muss Klinsmann bis dahin einen Trend einleiten. Ansonsten herrscht im “Big City Club” noch mehr “Big City Chaos”.
Jörg Soldwisch ist Redakteur beim Sport-Informations-Dienst (SID)
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