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Hoffenheim: Hopp fürchtet Fußball-Übersättigung

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Oftmals verlinke ich bei Fever Pit’ch auf Bild-Artikel, die hinte
 

Fever Pit’ch

16. Januar · Ausgabe #53 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Oftmals verlinke ich bei Fever Pit’ch auf Bild-Artikel, die hinter der Bezahlschranke stehen. Damit auch diese Artikel gelesen werden können, habe ich mit den Bild-Kollegen in Berlin eine exklusive Aktion zum Rückrunden-Start vereinbart. Mit dem Gutschein-Code „FeverPitch“ (ohne Apostroph) kann man BILDplus einen Monat lang kostenlos nutzen: Man erhält Zugriff auf alle BILDplus-Artikel, die Bild-App und die Sport-Bild-App. Einlösung bis 27. Januar unter https://gutschein.bildplus.de. Der Gutschein verlängert sich automatisch nach dem kostenlosen Probemonat zu 7,99 Euro pro Monat. Will man keine Verlängerung, muss man rechtzeitig kündigen. Kündigen kann man monatlich.
Was mir wichtig ist: Die Aktion wurde weder von Bild noch von Axel Springer bezahlt, sondern soll ein Geschenk an alle treuen Leser von Fever Pit’ch sein. Ich hoffe, dass ich damit einen Mehrwert schaffen kann. Freitag startet die Bundesliga-Rückrunde. Mit dem Gutschein-Code “FeverPitch” sind alle Paywall-Artikel bei Bild.de bis mindestens Mitte Februar frei.
Einen sparsamen Rückrunden-Start wünscht
Euer Pit Gottschalk

Hoffenheim: Hopp fürchtet Fußball-Übersättigung
"Völliger Wahnsinn, welche Gehälter teilweise bezahlt werden" "Völliger Wahnsinn, welche Gehälter teilweise bezahlt werden"
Das Software-Unternehmen SAP, das Dietmar Hopp 1972 gegründet und zur Weltmarke aufgebaut hat, war gestern an den Aktienmärkten knapp 110 Milliarden Euro wert. Der 78-Jährige, das darf man voraussetzen, scheute also nie große Visionen und nie große Zahlen in seinem Leben.
Trotzdem sieht er mit Sorge, wohin der Größenwahn den Fußball treibe. “Da müssen wir alle aufpassen”, warnt Hopp in der vereinseigenen Zeitschrift “Spielfeld”. Fast klingt sein Aufschrei wie die Conclusio aus dem “Zauberlehrling” für den Fußball: Die Geister, die ich rief.
Der Mehrheitseigner der TSG Hoffenheim sagt: “Jetzt kommt bald noch die Europa League 2, die WM wird aufgestockt, dazu noch so ein Wettbewerb wie die Nations League. Immer weiter, immer mehr. Wo soll das Ganze noch hinführen? Das ist schlimm, um nicht zu sagen: furchtbar.”
“Auch deshalb ist es schlicht und ergreifend falsch, zu behaupten, DFL und Klubs würden die Anliegen von Fußball-Fans nicht ernst genug nehmen.” DFL-Geschäftsführer Christian Seifert
Die Flut an Spieltagen, Anstoßzeiten und Wettbewerben hat natürlich einen Grund: Geldverdienen. Ablösesummen, Spielergehälter, Erfolgsprämien, Beraterhonorare, Ausschüttungen - es reicht nie, was gerade in der Kasse liegt. Jeder Klub sieht Luft nach oben, um die Mannschaft aufzupeppen.
“Es ist doch völliger Wahnsinn, welche Gehälter teilweise bezahlt werden”, so Hopp. “Das ist in hohem Maß ungesund und schon lange nicht mehr sozialverträglich.” Bodenhaftung fehle. “Erste Erosionserscheinungen” seien da: Die Zuschauerzahlen gingen “langsam, aber sukzessive” zurück.
So unmissverständlich hat lange kein Liga-Verantwortlicher mehr die Entwicklung im Fußball angeprangert. Hopp auf einer Wellenlänge mit Ultra-Fans, es ist grotesk: Jene Leute in den Kurven, die ihn wegen seines Mäzenatentums anfeinden, finden in seinen Worten ihre Bestätigung.
DFL duldet keinen Europapokal am Wochenende
Mit aller Macht stemmt sich die Bundesliga gegen die Bestrebungen der internationalen Verbände, die Zahl der Klub-Wettbewerbe zu erhöhen. “Wir beurteilen die möglicherweise weiter ausufernden Wettbewerbsideen sehr kritisch”, sagte Bundesliga-Geschäftsführer Christian Seifert am Dienstag.
Seifert wörtlich: “Das Wochenende muss den nationalen Ligen gehören. Sie sind die Herzkammer des professionellen Fußballs. Es wäre nicht akzeptabel, wenn durch solche Maßnahmen ein gesamtes nationales Fußballgefüge im Kern erschüttert würde. Und das würde es.”
Europapokal am Wochenende dürfe es nicht geben. “Sollte dies ernsthaft erwogen werden, sollte diese rote Linie fallen”, so Seifert in Frankfurt beim DFL-Neujahrsempfang, “werden wir juristische Schritte prüfen müssen.” Hopp in Hoffenheim darf sicher sein: Mit seiner Sorge ist er nicht allein.
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