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Joachim Löw kämpft um seinen Bundestrainer-Job noch

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Es gibt einen wunderbaren Blondinen-Witz, und der geht so. Ruft e
 

Fever Pit’ch

8. Dezember · Ausgabe #475 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Es gibt einen wunderbaren Blondinen-Witz, und der geht so. Ruft eine Blondine beim Pizzaservice an: “Eine Pizza Margherita bitte!” Der Verkäufer fragt vorsichtshalber: “Soll ich die Pizza in sechs oder acht Stücke teilen?” Antwort der Blondine: “Sechs bitte! Acht schaffe ich nicht!”
So ungefähr müssen in der Bundesliga die Verhandlungsrunden zur neuen Verteilung der TV-Gelder gelaufen sein. In zähen Gesprächen haben sie die Milliardensumme so aufgeteilt, dass Bayern wie immer das meiste Geld erhält, aber die Schnitte so angesetzt, dass es nicht sofort auffällt.
Ja, von der Hälfte des Geldes bekommt jeder Klub gemäß dem ersten von vier Kriterien denselben Betrag (“Gleichverteilung”). Aber schon beim zweiten Kriterium “Leistung” diktiert die Fünfjahreswertung, wohin 42 Prozent vom Zaster fließen. Wer war zuletzt fünfmal Meister? Eben.
Die restlichen Prozentpunkte für “Nachwuchs” und “Interesse” sind, um im Bild zu bleiben, der Pizzarand. Vermutlich ist keine bessere Lösung möglich, damit Bayern München nicht die Zentralvermarktung via DFL grundsätzlich infrage stellt. Man hat lieber Beruhigungsmittel in den Pizzateig geknetet.
Die Schere zwischen den Spitzenklubs und den Kellerkindern der Liga wurde - zweifellos - etwas geschlossen. Bayern München kassiert, grob gerechnet, nicht mehr das Vierfache vom Schlusslicht, sondern knapp das Dreifache. Angesichts der Europacup-Einnahmen ist der Verlust zu verkraften.
Vertreter der Branchengrößen werden trotzdem ihr Klagelied anstimmen, aber nur, damit der Rest der Liga das Gefühl gewinnt, wie großzügig das eigene Pizzastück ausgefallen ist. Die Machtverhältnisse wird der neue Deal nicht umkehren. Aber die Mehrheit hat dafür gestimmt. Und nur das zählt.
Einen hungrigen Dienstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Joachim Löw kämpft um seinen Bundestrainer-Job noch
Löw bleibt Löw Löw bleibt Löw
Von Oliver Mucha
Joachim Löw präsentierte sich bei seinem einstündigen Auftritt in der DFB-Zentrale kämpferisch. Wer auf neue Erkenntnisse für eine erfolgreiche EM gehofft hatte, wurde allerdings enttäuscht. Der Bundestrainer machte einmal mehr deutlich, dass er fest an seinen Weg glaubt und von seiner Linie nicht abrücken wird - auch wenn er dem ausgebooteten Weltmeister-Trio Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng abermals ein Hintertürchen offen ließ.
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So gewinnt er die Fans nicht zurück
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Löws Zukunft als Nationalcoach hängt von der EM im kommenden Jahr ab. Dort müssen er und seine Mannschaft liefern - sonst ist er als Bundestrainer nach dann 15 Jahren Vergangenheit. Zu einem erfolgreichen Turnier muss aber auch der Verband mit Präsident Fritz Keller an der Spitze seinen Beitrag leisten. Beim DFB muss schnellstmöglich Ruhe einkehren, er muss dringend wieder mit einer Stimme sprechen.
Wie tief enttäuscht Löw über die Vorgänge bei seinem Arbeitgeber ist, wurde am Montag mehr als deutlich. Dabei nahm er kein Blatt vor den Mund. Seiner Forderung nach Geschlossenheit kann man sich nur anschließen. Der Verband muss sein unwürdiges Schauspiel an Indiskretionen und die internen Dissonanzen beenden. Ansonsten droht bei der EM das nächste Debakel.
Oliver Mucha ist Redakteur beim Sport-Informationsdienst (SID)
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Sebastian Harfst
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