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Kann Mönchengladbach Meister werden?

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Wer schnell eine Wette gewinnen will, muss seinen fußballbegeiste
 

Fever Pit’ch

4. Februar · Ausgabe #69 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Wer schnell eine Wette gewinnen will, muss seinen fußballbegeisterten Arbeitskollegen nur nach dem Geburtsort von Jupp Heynckes fragen. Lautet die Antwort wie vermutet “Mönchengladbach”, hat man schon gewonnen. Als Jupp Heynckes am 9. Mai 1945 geboren wurde, hieß das Städtchen noch “München Gladbach”. Fünf Jahre später wollten die Stadtväter jede Verwechslung mit München vermeiden und tauften ihre Heimatstadt in “Mönchen Gladbach” um, zehn weitere Jahre später in “Mönchengladbach”.
Man sieht schon: Obwohl man Mönchengladbach seit Jahren zu kennen glaubt, weiß man längst nicht alles von der Stadt am Niederrhein. Ich fürchte: Jüngere Generationen haben vom rasanten Weisweiler-Fußball noch nie gehört. Über vier Jahrzehnte liegt die letzte Meisterschaft zurück.
Umso schöner ist der Fußball, den die Gladbacher Borussia gerade zeigt. Älteren Semestern wird warm ums Herz, werden doch sofort die Erinnerungen wach. Und besser als mit dem aktuellen Hecking-Fußball kann man sich nicht von München abgrenzen.
Einen stürmischen Montag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Hat Mönchengladbach das Zeug zum Meister?
Trainer Dieter Hecking gratuliert dem Torschützen Christoph Kramer. Foto: Imago/RHR
Zugegeben, der Vorsprung von Borussia Dortmund ist komfortabel. Sieben Punkte liegt der Spitzenreiter vorne. Und von hinten drängeln die Bayern, die ihre Schlappe von Leverkusen wettmachen wollen.
Aber auch das gehört zur Wahrheit einer Bundesliga-Tabelle: Borussia Mönchengladbach stellt seit dem Sieg auf Schalke das zweitbeste Team in Deutschland. “Einen Dreikampf um die Schale” prophezeit der SID.
Das Dementi folgte prompt. Mit Händen und Füßen wehren sich die Gladbacher, dass sie irgendwer zum BVB-Jäger ausruft. Bisher sind sie im Windschatten der beiden Großvereine wunderbar gesegelt.
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“Es ist noch viel zu früh. Du kriegst natürlich mit, dass die anderen Punkte haben liegen lassen”, so Trainer Hecking. “Es nützt nur nichts. Wir würden es gerne am 33. Spieltag so sehen, wie es jetzt ist.” Auf Platz zwei?
Verstecken können sie sich nicht mehr. Denn geschenkt wurde ihnen Platz zwei nicht. Mit RB Leipzig haben sie die beste Abwehr der Liga (erst 18 Gegentore in 20 Spielen) und die zweitbeste Tordifferenz nach Dortmund.
Was noch schwerer wiegt: Inzwischen hat Gladbach eine beneidenswert gute besetzte Reservebank. Beide Torschützen auf Schalke, Weltmeister Christoph Kramer und Florian Neuhaus, wurden eingewechselt.
Darum ist Ersatzspieler Kramer so kostbar
Die letzte der fünf Meisterschaften liegt 42 Jahre zurück. Seit jener Ära in den 70-ern trägt Borussia Mönchengladbach den Beinamen “Fohlen-Elf”, was einerseits Unbekümmertheit, andererseits Rasanz ausdrückt.
Doch dieses von Dieter Hecking geprägte Mönchengladbach ist anders: Man kann es clever nennen oder cool, wie die Elf auftritt. Zufall ist der Erfolg jedenfalls nicht.
Das Überzahlspiel (nach Rot für Schalke-Torwart Alexander Nübel) brachte zunächst nicht den erhofften Ertrag. In Panik verfiel die Mannschaft trotzdem nicht. Das neue Mönchengladbach zeigt Geduld.
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Die Fakten zur Spielweise: 56,8 Prozent der Zweikampfe gewonnen, neun von 16 Schüssen aufs Tor, dazu eine Passgenauigkeit von 80,8 Prozent in der Hälfte des Gegners. Aus diesem Holz sind Titelfavoriten geschnitzt.
Was für Gladbach spricht: Ohne Europapokal-Teilnahme und seit dem Aus im DFB-Pokal kann sich die Mannschaft allein auf die Liga konzentrieren. BVB und Bayern haben eine Dreifachbelastung zu bewältigen.
Noch 14 Spiele sind zu spielen, 42 Punkte zu vergeben. Die Rivalen müssen an den Niederrhein: am 2. März die Bayern, am letzten Spieltag (18. Mai) die Dortmunder. Die Heimspiele gewannen die Gladbacher ausnahmslos alle.
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