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Neymar: Ein Missverständnis für 222 Millionen Euro

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Geld schießt Tore? Offenbar nicht genug. Die zwei Jahre bei Paris
 

Fever Pit’ch

26. Juni · Ausgabe #184 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Geld schießt Tore? Offenbar nicht genug. Die zwei Jahre bei Paris Saint-Germain waren eine einzige Enttäuschung. Neymar war zu keinem Zeitpunkt die Rekordablöse von 222 Mio. Euro wert. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Vereinsliebe ist halt nicht käuflich. Das haben die Fever Pit'ch Leser drüben bei Facebook eindrucksvoll gezeigt. Das vorläufige Ergebnis der gestern gestarteten Fan-Umfrage im Newsroom: 1. Dortmund, 2. Bayern, 3. Schalke.
Die Platzierung aller anderen Klubs findet man hier: Bitte klicken!
Einen günstigen Mittwoch wünscht
Euer Pit Gottschalk

Neymar: Ein Missverständnis für 222 Millionen Euro
Neymar, hier im Brasilien-Trikot. Foto: Imago Images / Xinhua
Angeblich Einigung zwischen PSG und FC Barcelona
Von Ralph Durry
Nein, langweilig wird es dank Neymar nicht. Vergewaltigungsvorwürfe, handgreifliche Auseinandersetzungen, Schiri-Schelte, Sperren und die schwere Verletzung vor der Copa America - der brasilianische Superstar hat schon zuletzt reichlich Aufreger produziert. Es waren zwar häufig mehr Negativ-Schlagzeilen, aber sei’s drum.
Nun plant der 27-Jährige offenbar den nächsten Coup, schenkt man der dem FC Barcelona nahestehenden Gazette Sport Glauben. Neymar will nach zwei Jahren bei Paris St. Germain wieder zurück zu Barca und dort sogar auf reichlich Gehalt verzichten. Die Hypothek der 222-Millionen-Euro-Weltrekordablöse war für Neymar an der Seine offensichtlich zu hoch.
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Denn den Traum vom Champions-League-Triumph konnte der exzentrische Südamerikaner mit PSG trotz exzellenten Kaders nicht realisieren. Hunderte Millionen Euro hatten die katarischen Geldgeber in den Klub von Trainer Thomas Tuchel investiert. Doch mehr als nationale Titel sprangen nicht heraus. Selbst der teuerste Fußballer der Historie änderte daran nichts.
Wird für Neymar an der Seite von Lionel Messi, mit dem er schon von 2013 bis 2017 bei Blaugrana gezaubert hatte, alles besser? Nicht unbedingt! Neymar, ein begnadeter Kicker, steht sich häufiger als ihm lieb ist im Weg. Seine theatralischen Schauspieleinlagen bei der WM 2018 in Russland haben seinem Image, Ruf und Ansehen geschadet. 
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Neymar bringt eigentlich alles mit, um Messi oder Ronaldo im Kampf um die Krone des weltbesten Fußballers Paroli zu bieten. Aber irgendwie fehlt ihm die Entschlossenheit, die Zielstrebigkeit und vielleicht auch die nötige Professionalität. Zu häufig lässt sich Neymar durch Nebensächlichkeiten, die er ins Zentrum seiner Wahrnehmung rückt, ablenken.
Barca sollte sich genau überlegen, ob es Neymar wirklich wert ist, so viel Geld in die Hand zu nehmen. Denn im Falle einer Rückholaktion sind die Probleme im Gesamtpaket Neymar immer gleich mitenthalten. Und auch die Selecao hat mit ihm noch nichts Großes geleistet.
Ralph Durry ist Fußballchef beim Sport-Informationsdienst (SID)
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Pit Gottschalk
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