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Oliver Kahn zum FC Bayern: Alles spricht dafür

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Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Ganz ehrlich: Die Wahl zur ersten Elf für die Hall of Fame im Deu
 

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24. November · Ausgabe #19 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Ganz ehrlich: Die Wahl zur ersten Elf für die Hall of Fame im Deutschen Fußballmuseum schlug höhere Welle als vermutet. Ich durfte in Dortmund an der Jurysitzung mit 20 Kollegen teilnehmen und kann guten Gewissens sagen: Wir haben uns die Wahl nicht leicht gemacht. Jetzt bin ich froh, dass die Bundesliga wieder spielt. Hoffentlich legen sich die Wogen. Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende!
Euer Pit Gottschalk

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Oliver Kahn zum FC Bayern: Alles spricht dafür
Es ist nicht lange her, dass Bayern-Präsident Uli Hoeneß einen bösen Scherz über Borussia Dortmund erzählte. Die bräuchten beim BVB bald einen Gelenkbus, um alle Berater mitzunehmen, sagte Hoeneß und lachte sich bei Sky ins Fäustchen. Jetzt holen ihn seine Worte ein.
Beim FC Bayern wird nicht mehr ernsthaft dementiert, dass Oliver Kahn zu seinem alten Verein zurückkehrt. Ob ins Management oder sogar in den Vorstand: Das ist völlig offen und Teil der Spekulationen. Der ehemalige Nationaltorwart äußert sich öffentlich nicht.
In München hat Kahn eine erfolgreiche Firma aufgebaut, die für Samsung eine TV-Sendung produziert und den Torwart-Titan international, vor allem in Asien, vermarktet. Im ZDF wird seine Expertenmeinung geschätzt. Der bald 50-Jährige spricht mit der Erfahrung aus 86 Länderspielen.
An der Säbener Straße könnte Kahn die Rolle einnehmen, die seit dem Weggang von Matthias Sammer niemand mehr ausfüllt: die des Mahners oder auch Seismographen. Beim Rekordmeister sind sie seit der sechsten Meisterschaft in Folge bequem und nachlässiger geworden.
Man merkt es daran, dass der Bayern-Kader nur halbherzig aufgefrischt wurde, dass die etablierten Spieler sogar schwache Leistungen verteidigen und dass die Führung Ablenkungsmanöver wie mit der fast tragischen Pressekonferenz versucht. Solche Auftritte sind entblößend.
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Die Notwendigkeit einer Personaldiskussion um Oliver Kahn ist unabhängig vom Ergebnis heute im Bundesliga-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. (Alles andere als ein klarer Heimsieg wäre eine Sensation.) Beim FC Bayern müssen sie die Führung grundsätzlich aufrüsten.
Man muss sich nur die Entwicklung anschauen. Man erkennt das Bayern-Problem an Namen: Noch vor vier Jahren hieß das Führungsduo bei der Mannschaft Guardiola und Sammer - und jetzt Kovac und Salihamidzic. Der Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge braucht da Verstärkung.
Der neue Trainer Niko Kovac hat auf diesem hohen Niveau noch nie bei einem Verein gearbeitet und kann nur bedingt gegensteuern. Sportdirektor Hasan Salihamidzic verströmt nicht die Autorität seines Vorgängers Sammer, der obendrein mit dem Amt des Sportvorstands aufgewertet war.
Da darf Borussia Dortmund als Vorbild taugen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportchef Michael Zorc verstärkten sich Mitte des Jahres mit Sammer und Ex-Spieler Sebastian Kehl. Es könnte aber durchaus sein, dass Watzke den Bayern einen Gelenkbus empfiehlt.
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