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Ribéry-Ende beim FC Bayern: Hoeneß tut's am meisten weh

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! 17 Jahre hat Benedikt Höwedes auf Schalke gespielt. Immerhin elf
 

Fever Pit’ch

12. Dezember · Ausgabe #34 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
17 Jahre hat Benedikt Höwedes auf Schalke gespielt. Immerhin elf Jahre Franck Ribéry beim FC Bayern. Die Vereinstreue der beiden Fußballer ist keine Selbstverständlichkeit, seit das Bosman-Urteil 1995 die Fußballwelt revolutionierte, und verdient einen größeren Abschied als die zelebrierte Übergabe eines Bilderrahmens. Was meint Ihr?
Euer Pit Gottschalk

Ribéry-Abschied: Uli Hoeneß tut's am meisten weh
Jede Geste sitzt: Uli Hoeneß mit Franck Ribéry. Foto: Imago/Sven Simon
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Nun also auch Franck Ribéry. Der Franzose, seit elf Jahren beim FC Bayern, wird wie Arjen Robben zum Saisonende aufhören. Die Entscheidung war längst überfällig. Im April wird Ribery 36 Jahre alt. Der Rekordmeister muss für Neuzugänge Platz schaffen. 24 Stammkräfte gehören zum Kader.
Der Marktwert dieser Spieler beträgt zwar 800 Mio. Euro. Der Altersschnitt aber liegt bei 27,1 Jahren. Das heißt: anderthalb Jahre über dem Liga-Schnitt von 25,4 Jahren. Zum Vergleich: Bei Tabellenführer Borussia Dortmund liegt das Durchschnittsalter bei 24,8 Jahren.
Die älteste Mannschaft der Bundesliga ist natürlich in der Lage, immer wieder Top-Leistungen abzurufen. Zum Beispiel heute Abend gegen Ajax Amsterdam in der Champions League. Auch in der Bundesliga ist der dritte Tabellenplatz kein Ausdruck von dauerhafter Schwächephase.
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Schaut man genauer hin, wird deutlich: Bayern hilft nur eine Rosskur. Gerüchte gibt es um mehr als 18 Spieler, die in Verbindung nach München stehen sollen. Darunter der Waliser Aaron Ramsey, der Spanier Isco und laut Transfermarkt.de sogar der Dortmunder Ami Christian Pulisic.
Mit keinem dieser Spieler wird Vereinspräsident Uli Hoeneß ein Verhältnis aufbauen können wie zu Ribéry. Der Linksaußen war sein Vertrauensmann in der Mannschaft, sein Sparringspartner wie vorher nur Mehmet Scholl. Wenn in der Truppe nichts mehr ging: Hoeneß wusste es sofort.
Sogar im Gefängnis, wenn Ribéry ihn besuchte, oder in Verletzungsphasen, wenn Hoeneß den Franzosen aufbaute: Zwischen beiden bestand und besteht ein ganz besonders Band. Mit dem Ribéry-Abschied am Saisonende endet in doppelter Hinsicht eine Ära.
Wann immer man einen Beleg sucht, warum Hoeneß seinen FC Bayern als Familie versteht, wird irgendwann auf diese Beziehung zu Ribéry kommen. Bei aller Großmannssucht und Brutalität im Geschäft: Für Hoeneß ist der kommende Umbruch ein größerer als für jeden anderen Bayern-Akteur.
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Nach 17 Jahren auf Schalke bekam Benedikt Höwedes, als er mit Moskau in die Veltins-Arena zurückkehrte, wie Jefferson Farfan einen Bilderrahmen von seinen Ex-Bossen geschenkt. Foto: Imago/Defodi
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