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Titelkrampf gegen Bayern: Zweifel am BVB wachsen

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Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Der interaktive Tabellenrechner vom Kicker ist eine wunderbare In
 

Fever Pit’ch

15. April · Ausgabe #129 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Der interaktive Tabellenrechner vom Kicker ist eine wunderbare Institution. Zuerst tippt man die Ergebnisse für die restlichen Bundesliga-Spieltage, schon spuckt die Website die vermeintliche Schlusstabelle aus.
  • Hier also mein Tipp für Borussia Dortmund: 3:1 in Freiburg, 1:1 gegen Schalke, 2:1 in Bremen, 5:0 gegen Düsseldorf, 2:1 in Mönchengladbach. Macht plus 13 Punkte und damit einen Endstand von 79 Punkten bei 81:40 Toren.
  • Und hier mein Tipp zum FC Bayern München: 3:0 gegen Bremen, 4:1 in Nürnberg, 6:0 gegen Hannover, 1:2 in Leipzig, 2:2 gegen Frankfurt. Macht plus 10 Punkte und damit einen Endstand von 77 Punkten bei 94:34 Toren.
Natürlich entspringt die Prognose eher dem Wunsch nach einem neuen Meister als dem Realitätssinn. Denn mein Tipp bedeutet einerseits, dass Borussia Dortmund in den verbliebenen fünf Spieltagen nur noch vier Tore kassierte, was ja angesichts dieser Wackelabwehr eine abenteuerliche Vorstellung ist. Andererseits würden die Bayern mit rekordverdächtigen 94 Toren nur Vizemeister. Auch das: schwerlich vorstellbar.
Ich würde jedenfalls nicht mit meinen Tipps wetten. Beim Tippspiel meiner früheren Sportredaktion in Essen liege ich aktuell abgeschlagen auf Platz 9 bei 19 Teilnehmern. Das nennt man wohl: Komplett-Versagen. Darum lieber meine Frage in die Runde: Wie tippt Ihr den Titelkampf?
Einen hellseherischen Montag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Titelkrampf gegen Bayern: Zweifel am BVB wachsen
Borussia Dortmund mit Hängen und Bürki Borussia Dortmund mit Hängen und Bürki
Von Ralph Durry
Es war ein vogelwilder Auftritt der Schwarz-Gelben, der Favre sehr zu denken geben sollte. Die 0:5-Packung von Wochenfrist beim Titelrivalen Bayern München schien die Borussen förmlich zu lähmen - aber erst ab Halbzeit zwei. Ein höchst ungewöhnlicher Absturz einer Spitzenmannschaft gegen ein Mainzer Team, das sein Herz in beide Hände nahm und einen Punkt verdient gehabt hätte.
Am Ende blieb es aber beim schmeichelhaften 2:1 des BVB. Die Frage, ob die Nerven bei den Westfalen für das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem FC Bayern halten, muss aufgrund der Erkenntnisse aus dem Mainz-Spiel mit einem klaren “Nein” beantwortet werden.
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Selbst der neutrale Beobachter konnte nur mit dem Kopf schütteln, für die eingefleischten Fans von Borussia Dortmund dürfte die zweite Halbzeit gegen den FSV Mainz 05 sogar die Hölle gewesen sein. Die ersten 45 Minuten hatte der BVB fast nach Belieben dominiert und war mit einem 2:0-Vorsprung, der leicht hätte höher ausfallen können, in die Pause gegangen. Doch was sich dann in den zweiten 45 Minuten im Signal Iduna Park mit dem Herbstmeister abspielte, das war schon besorgniserregend.
Je länger das Spiel dauerte, umso mehr geriet das Team von Trainer Lucien Favre ins Schwimmen. Von kontrolliertem Spielaufbau, Kombinationsspiel oder technischen Finessen war im Gegensatz zu Halbzeit eins nun nichts mehr zu sehen.
Das sagt Robert Schäfer zum Aus in Düsseldorf
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Ungewöhnliches tat sich unterdessen auch bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Ausgerechnet an jenem Tag, an dem die Rheinländer quasi auf der Couch den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machten, platzte die Nachricht von der Trennung von Vorstandschef Robert Schäfer (43).
Dieser hatte sich mit der beabsichtigten Trennung von Cheftrainer und Publikumsliebling Friedhelm Funkel zu Jahresbeginn selbst ins Abseits manövriert. Die Nachricht vom Schäfer-Abschied an sich verwundert nicht, lediglich der Zeitpunkt.
Die Fortuna hat sich mit unglaublichem Willen aus dem Abstiegssumpf gezogen und steht sehr zur Freude von Funkel vorzeitig und verdient am rettenden Ufer. Ein Ergebnis, das so kaum jemand vorhergesagt hätte. Funkel kann sich zu Recht als Architekt des Düsseldorfer Erfolgs feiern lassen.
Was nicht vergessen werden sollte, ist, dass Schäfer wirtschaftlich einen sauberen Kurs steuerte und keine verbrannte Erde hinterlässt. Egal wer seine Nachfolge antritt, er kann auf einer gesunden Basis aufbauen! Das ist auch etwas, was bei einem Bundesligisten, der lange Zeit in der 2. Liga zugebracht hat, nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Ralph Durry ist Fußballchef beim Sport-Informationsdienst (SID)
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