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Topspiel in Dortmund: Auf den Trainer kommt es an

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Natürlich schaue ich das Topspiel am Samstagabend. Ich will sehen
 

Fever Pit’ch

6. November · Ausgabe #453 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Natürlich schaue ich das Topspiel am Samstagabend. Ich will sehen, wie sich Borussia Dortmund gegen Rekordmeister Bayern München schlägt. Gestern habe ich hier meinen Optimismus geäußert, dass es zu einem Schlagabtausch kommt und der ewige Bayern-Jäger einen Erfolg feiern könnte. Alex Steudel hat da eine ganz andere Meinung und wagt in seiner Kolumne sogar eine Prognose. Soll er doch damit klarkommen, dass er jetzt auf einer Linie mit Mario Basler liegen. Ich nenne es: Meinungsvielfalt. Wer Mut hat, äußert seine Meinung hier.
Ein getopptes Wochenende wünscht
Euer Pit Gottschalk

Borussia Dortmund ist bereit
Borussia Dortmund ist bereit
So kann der BVB die Bayern knacken
Topspiel in Dortmund: Auf den Trainer kommt es an
Von Alex Steudel
Als der BVB zum letzten Mal ein Spiel gegen den FC Bayern gewann, war Corona noch ein Bier. 
Dieser Satz stimmt mit ziemlicher Sicherheit auch am späten Samstagabend. Okay, Dortmund hat sich vor dem Duell der Topteams gefangen, was den Fans der Schwarzgelben Mut macht. Ich hoffe nur, nicht zu viel Mut, sonst ist die Enttäuschung nachher groß. Denn es gibt da ja noch Lucien Favre. 
Favre war noch nie Deutscher Meister, aber er ist Meisterwürfler. Der BVB-Trainer macht immer alles neu. Die Elf, die er jetzt in Brügge aufs Feld schickte, hatte zum Beispiel wenig mit der zu tun, die am ersten Bundesliga-Spieltag startete: Favre benutzte zwei verschiedene Systeme (Dreierkette vs. Viererkette), ließ in den beiden Begegnungen insgesamt 15 verschiedene Spieler starten – und nur drei davon (Bürki, Haaland, Hazard) kickten in Brügge auf derselben Position wie in Mönchengladbach. 
Dortmund ist unter Favre so vorhersehbar wie eine US-Wahl. 
Illustration: Jens Uwe Meyer / bergfest.at
Illustration: Jens Uwe Meyer / bergfest.at
Ich vermute, er findet das gut. Will damit seine Gegner verwirren. Das Schlimme ist: Ich fürchte, er gibt auch seinen Spielern Rätsel auf. Als Fußballer könnte ich jedenfalls so einem Hin und Her nicht folgen. Es sei denn, ich hätte schon heimlich den Trainerschein gemacht. 
Dass der Schweizer ausgerechnet jetzt, vor dem nächsten Spitzenspiel und nach über zwei Jahren in Dortmund, seinen Rhythmus gefunden hat? Unwahrscheinlich. Ich halte es nicht mal für ausgeschlossen, dass Favre gegen die Bayern wieder was völlig Neues ausprobiert.
Sechserkette gefällig? Oder gar keine Kette. Oder vielleicht steht der Torwart der U19 im Tor.
Wer weiß das schon. 
Schießt Haaland Bayern-Trauma vom BVB weg? Schießt Haaland Bayern-Trauma vom BVB weg?
Die Bayern sind da völlig anders. Trainer Hansi Flick wirkt vor der Bank immergleich gelassen, Manager Brazzo fuchtelt dahinter immergleich herum, was den Spielern immergleich egal ist. Sie gewinnen einfach und fahren dann nach Hause.
Im Grunde ist der FC Bayern wie ein Abend mit meinem Lieblingsfilm “Der Pate”. Wenn ich den Streifen streame, weißt ich ganz genau, was mich erwartet: coole Typen, keine Gnade, wenig Hektik – und ein Sieg am Ende. 
In Salzburg war der Pate-Effekt besonders deutlich erkennbar: Als die Ösis aufmüpfig wurden und das 2:2 schossen, wurden sie innerhalb von 13 Minuten eingenordet – 6:2.  
Das Spielsystem der Bayern war dabei identisch mit dem zum Liga-Auftakt gegen Schalke 04: Das Flick'sche 4-2-3-1 kann in München inzwischen jedes Schulkind auswendig durch die Maske hauchen.
Ob beim Paten oder FC Bayern: Tradition bedeutet alles.
Übrigens hat Dortmund die letzten drei Ligaspiele gegen den Rekordmeister in Summe mit 0:10 verloren. Und Favre hat, zweimal in der Liga plus einmal im Suppencup, noch keinen Blumentopf gegen Flick gewonnen.
Glaubt irgendjemand wirklich, der BVB könnte am Samstag punkten?
Einfach mal reinhören!
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