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Uefa-Supercup in Budapest: Das Bayern-Spiel absagen!

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Mein Kollege Florian Plettenberg hat im August live in Lissabon m
 

Fever Pit’ch

22. September · Ausgabe #420 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Mein Kollege Florian Plettenberg hat im August live in Lissabon miterleben dürfen, wie Bayern München die Champions League gewinnt. Er wäre auch liebend gerne in Budapest dabei gewesen: Dort wird Bayern München am Donnerstag, Stand heute, den Uefa-Supercup gegen FC Sevilla ausspielen.
Weil aber die Corona-Infektionszahlen in der ungarischen Hauptstadt in die Höhe geschnellt sind, verzichten wir bei Sport1 auf die schon gebuchte Dienstreise. Und wir waren nicht die einzigen: Auch anderen Medien ist das Infektionsrisiko zu hoch. Das Auswärtige Amt gab eine Reisewarnung ab.
Manchmal gibt’s Dinge, die tatsächlich wichtiger als Fußball sind. Zuallererst: die eigene Gesundheit. Ich denke, wir haben richtig entschieden. Ich selbst habe für mich noch nicht beurteilt, ob Bayern das Spiel absagen sollte. Darum erscheint heute ein Kommentar des SID-Kollegen Marco Mader.
Einen umsichtigen Dienstag wünscht
Euer Pit Gottschalk

Uefa-Supercup in Budapest: Das Bayern-Spiel absagen!
Eine Dienstreise, die Hansi Flick hadern lässt Eine Dienstreise, die Hansi Flick hadern lässt
Von Marco Mader
Der Bundesliga-Auftakt, sagt Karl-Heinz Rummenigge, habe bewiesen: Die deutschen Fußball-Fans sind vernünftig. Tatsächlich hatte es am Start-Wochenende keine gröberen Verstöße gegen die Corona-Auflagen gegeben, obwohl bei immerhin sieben der neun Spiele teilweise mehrere Tausend Zuschauer zugelassen waren.
In Köln und München mussten die Fans draußen bleiben - aus gutem Grund, die Infektionszahlen waren oder sind einfach zu hoch. Umso erstaunlicher ist es, dass die Uefa am Donnerstag beim europäischen Supercup zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla 20.000 Anhänger in die Budapester Puskas Arena lassen will - und Rummenigge diese fragwürdige Entscheidung sogar noch verteidigt.
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Dabei sind die Zahlen in der ungarischen Hauptstadt ungleich höher. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fürchtet nicht ohne Grund ein “Fußball-Ischgl” mit im schlimmsten Fall Hunderten oder gar Tausenden von Neu-Infizierten in mehreren Ländern.
Doch die Uefa verschließt vor diesem Risiko die Augen, das Spiel soll wie geplant stattfinden. Da drängt sich der Verdacht auf, dass es hier wie so oft nicht um ein Geschenk für die Fans geht - sondern um Geld und Macht.
Scheut der Verband davor zurück, seinem Vize Sandor Csanyi, Chef des ungarischen Verbandes und reichster Mann des Landes, dieses schöne Glitzerspiel wieder wegzunehmen? Der Preis für diese ärgerliche Zurückhaltung scheint zu groß. Aus Sicht der Vernunft kann es nur eine richtige Entscheidung geben: Absagen!
Marco Mader ist Redakteur beim Sport-Informationsdienst (SID)
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Günter Klein
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Dass @Timo_Stroemer es irgendwann spät abends zu @SPORT1 schafft, war klar. Dass er dabei seine Klamotten noch an hat, nötigt mir aber Respekt ab. Chapeau, alter Freund! 👍🏻 #DeichFUMS #WNTT #Werder https://t.co/WYTHuZWyTw
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