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Was passiert erst, wenn Bayern nicht Meister wird?

Revue
 
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde! Ich amüsiere mich jedesmal, wenn ich Matthias Sammer bei Eurospor
 

Fever Pit’ch

13. April · Ausgabe #128 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Ich amüsiere mich jedesmal, wenn ich Matthias Sammer bei Eurosport sehe und ihm etwas nicht passt. Wie Freitagabend beim Schalke-Spiel: Plötzlich rutscht ihm das Wort “Kinderfußball” heraus, als er die aktuelle Spielweise des Vizemeisters analysiert. Seit 1994 kenne ich ihn. Darum weiß ich: Er hat’s nicht so hart gemeint, wie seine Formulierung es nahelegt. Doch ganz ehrlich: Mir ist die ungeschönte Wahrheit im Fernsehen allemal lieber als die blank geputzten Sätze, die heutzutage von anderen Reportern in ihrem vorauseilenden Gehorsam ins Wohnzimmer geschickt werden. Ich bedaure deshalb, dass Jörg Wontorra und Gerhard Delling ihren angestammten TV-Platz freimachen - der eine bei Sky, der andere bei der ARD. Beide sind unverwechselbare Gesichter des - ja, gewiss - Fernsehens der guten alten Zeit. Aber noch heute versprühen sie Sachkenntnis und Nähe. Hoffentlich bekommen sie die neuen Bühnen, die man ihnen versprochen hat. Denn eines ist auch klar: So viele Sammers, die sie ersetzen könnten, gibt es nicht.
Ein spruchreifes Wochenende wünscht
Euer Pit Gottschalk
PS: Wer mit mir am Ostersonntag (21. April) als VIP-Gast in den Sport1 Doppelpass will, kann sein Glück unter diesem Link versuchen: Bitte klicken!

Was passiert erst, wenn Bayern nicht Meister wird?
Ausriss aus der Bild-Zeitung
Bayern-Prügeleien - und was sie für das Titelrennen bedeuten
Von Thomas Niklaus
FC Hollywood? Es ist lange her. Denkt man. Der FC Bayern schafft es aktuell wieder einmal, sich als Verein zu präsentieren, in dem reichlich Unruhe herrscht - und das nach einem glanzvollen 5:0 gegen Borussia Dortmund und dem Sprung an die Tabellenspitze. Das schafft nicht jeder. Respekt!
Zwar versäumten es die Münchner in den letzten Monaten selten, den bösen Medien für etwaige Probleme die Schuld zuzuschieben. Aber was momentan beim Rekordmeister abgeht, ist hausgemacht. Der FC Bayern lässt seit Samstagabend keine Gelegenheit aus, sich in ein schlechtes Licht zu rücken - eine Trainings-Schlägerei unter den Stars inklusive.
Die Kovac-Reaktion im Video
Doch das eigentliche Problem liegt tiefer und betrifft die Führungsebene. Immer wieder wird deutlich, dass sich Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß nicht einig sind - vor allem in der Trainerfrage. Dass Rummenigge nach dem beachtlichen Sieg gegen den BVB ein Bekenntnis für Trainer Niko Kovac derart hartnäckig verweigerte, ist im Saisonendspurt ein falsches Signal.
Vielleicht wollte der Bayern-Boss so noch einmal deutlich machen, dass er lieber Thomas Tuchel als Trainer in München gesehen hätte und Kovac der Kandidat von Hoeneß ist. Deshalb dauerte es auch nicht lange bis zu einer kritischen Replik von Hoeneß. Eine Linie? Nicht zu sehen! Es ist ohnehin nicht das erste Mal, dass die beiden Münchner Alphatiere bei wichtigen Personalien konträr denken und dies auch artikulieren.
Prügelei, Taktik-Ärger, Bank-Frust
Für Kovac ist die Situation entsprechend schwierig. Er sitzt zwischen allen Stühlen. Auch der Trainer macht in seinem ersten Jahr in München Fehler. Keine Frage. Doch recht machen kann er es so oder so keinem.
Für Kovac zählt nach dem frühen Aus in der Champions League letztlich nur das Double mit dem Gewinn der Meisterschaft und des Pokals. Und selbst dann bleibt die Frage, ob insbesondere Rummenigge dem Trainer zutraut, den groß geplanten Umbruch mit neuen Stars erfolgreich umzusetzen.
Es bleibt spannend. Gar nicht auszumalen, was beim FC Bayern alles passiert, sollten in dieser Saison die verbleibenden sportlichen Ziele auch noch verspielt werden. Dann würde der FC Hollywood endgültig wieder aufleben.
Thomas Niklaus ist Redakteur beim Sport-Informationsdienst (SID)
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Matthias Sammer über die Situation auf Schalke: „Sie fighten und kämpfen zumindest. Das werfe ich ihnen nicht vor. Entweder es wird nicht eingefordert oder sie können es nicht besser. Schalke ist wichtig für die Bundesliga, aber es hat wenig mit Fußball zu tun: kein Aufbauspiel, kaum Positionsspiel. Das ist wie Kinderfußball. Das hat nichts mit Raffinesse oder Kreativität zu tun.“
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