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Wer Borussia Dortmund noch gefährlich werden kann

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Guten Morgen, liebe Fußballfreunde, Die Bundesliga geht in die Länderspielpause. Noch ein Zweitliga-
 

Fever Pit’ch

12. November · Ausgabe #8 · Im Browser ansehen
Das Fußballthema des Tages

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde,
Die Bundesliga geht in die Länderspielpause. Noch ein Zweitliga-Spiel heute Abend (VfL Bochum gegen Darmstadt 98), dann sind die Nationalspieler zum dritten Mal in dieser Hinrunde auf Länderspielreise unterwegs. Deutschland spielt am Donnerstag gegen Russland und kommende Woche Montag gegen die Niederlande. Die Unterbrechung ist fast ärgerlich. Selten war der Kampf an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga so spannend wie in diesem Jahr. Das merkt man diesem Newsletter an.mEine diskussionsfreudige Woche wünscht
Euer Pit Gottschalk

Wer Borussia Dortmund noch gefährlich werden kann
Statistisch ist der Titelkampf gelaufen: Deutscher Meister wird Borussia Dortmund. Von den zwölf Tabellenführern, die nach elf Spieltagen mindestens 27 Punkte hatten, holten acht den Titel. Das sind 67 Prozent.
Dummerweise bedeutet die Statistik umgekehrt auch: Jeder dritte Tabellenführer hat den Vorsprung noch vermurkst. Darum lässt sich beim BVB niemand auf den Vorschusslorbeer ein. Aus gutem Grund.
Zwar verfügt Borussia Dortmund über den erfolgreichsten Angriff der Liga (im Schnitt drei Tore pro Spiel) und die zweitbeste Abwehr (1,09 Gegentor pro Spiel), was durchschnittlich ein 3:1 an jedem Spieltag bedeuten würde.
“An Dortmund als Titelfavorit kommt jetzt keiner vorbei.” Uli Hoeneß
Aber Zahlen sind Schall und Rauch, und grau ist alle Theorie. Die Tabelle sagt nämlich auch, dass Eintracht Frankfurt auf Platz vier die bessere Mannschaft als Bayern München auf Platz fünf ist. Wer mag das glauben?
Der FC Bayern selbst ganz sicher nicht. Präsident Uli Hoeneß kündigte schon bei Sky an, was die Dortmunder von ihm und seinen Bayern zu erwarten haben: “Wir halten den Titelkampf bis zum Schluss offen.”
Die Bayern werden nicht die einzigen bleiben. Schauen wir etwas genauer hin, woher für Borussia Dortmund Gefahr droht.
  • Borussia Mönchengladbach ist als Tabellenzweiter nicht nur der beste Jäger mit einem überragenden Angriff (26 Tore). Das 3:0 In München bewies, dass Trainer Dieter Hecking und seine Mannschaft zu Großem fähig sind. Neuzugang Plea schlug sofort ein. Wäre nicht das Missgeschick in Freiburg passiert (1:3), läge Gladbach heute nur ein Punkt hinter dem BVB.
  • RB Leipzig geht einen neuen Weg: Aus dem Sturm und Drang, wie die Mannschaft noch unter Trainer Ralph Hasenhüttl spielte, baute Nachfolger Ralf Rangnick ein Bollwerk. Die vergangenen fünf Bundesliga-Spiele: alle ohne Gegentor. Die einzige Niederlage setzte es am ersten Spieltag in Dortmund.
  • Eintracht Frankfurt kam schleichend auf den Champions-League-Platz. Drei Niederlagen kassierte der Pokalsieger zu Saisonbeginn. Erst danach kapierten die Spieler, was Kovac-Nachfolger Adi Hütter von ihnen wollte. Die Sturmbesetzung mit Jovic, Haller und Rebic: wirklich klasse. Schon 26 Tore. Sechs mehr als Bayern.
Natürlich weiß man noch nicht, ob diese drei Mannschaften aktuell über ihrem Niveau spielen - oder noch zulegen können. Statistisch kann man jedenfalls von ihnen mehr im Titelkampf als von den Bayern erwarten.
Denn die Bayern, schreiben die Kollegen von Bild genüsslich, haben noch nie sieben Punkte Rückstand (auf den BVB) zu einem so späten Zeitpunkt der Saison aufholen können. Darauf wetten sollte man besser nicht.
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Heute im Fernsehen
20.30 Uhr, Sky: 2. Liga, VfL Bochum - Darmstadt 98
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